Jürg Kienberger

Beschrieb


Ich Biene - ergo summ

Vor zehn Jahren hat sich zwischen den brüchigen Eternitplatten von Jürg Kienbergers Garage ein Bienenvolk eingenistet. Seither hat er das Hin und Her am Flugloch intensiv beobachtet, das Bestäuben und Sammeln, aber auch das plötzliche Ausbleiben des vertrauten Summens in diesem Frühjahr. Sterben sie wirklich aus, die Bienen? Und wir mit ihnen? Der «grosse musikalische Komiker» (Die Zeit) präsentiert dem Publikum die Summe seiner Nachforschungen in einem durchaus eigenartigen Vortrag. Den berühmten Schwänzeltanz weiss er einfühlsam nachzuahmen, den Hochzeitsflug begleitet er am Flügel und das elende Ende des Drohnenlebens wird in seiner ganzen explosiven Tragik vorgeführt. «Ich Biene - ergo summ» ist aber nicht zuletzt eine Hommage an die Königinnen dieser Welt, an die Frauen, und aus diesem guten Grund wird sich Jürg Kienberger des öfteren seiner zarten Kopfstimme bedienen. Zehn Jahre nach "Ich bin ja so allein" gestaltet er wiederum ein sehr persönliches Bühnensolo – hochmusikalisch, herzzerreissend komisch und wunderbar leise. Ganz nach seinem Leitsatz: „Ich summe - also bin ich.“

Projektidee: Jürg Kienberger und Claudia Carigiet
Musikspieler: Jürg Kienberger
Regie: Claudia Carigiet
Dramaturgie: Mats Staub
Kostüme: Ursula Leuenberger
Film: Lisa Böffgen
Wissenschaftliche Beratung: Martin Dettli und Antonia Zurbuchen
Fotografie: Georg Anderhub
Technik: Alessandro Paci
Produktionsleitung: Pia Fassbind

Eine Koproduktion von Jürg Kienberger und Claudia Carigiet mit dem Kleintheater Luzern, Theater Tuchlaube Aarau, Theater Neumarkt Zürich, Theater Ticino Wädenswil, Theater Chur